Aussichtsturm Hamelika
Steinerner Aussichtsturm von 1876 oberhalb des Kurviertels. Der Waldspaziergang von der Kolonnade hinauf ist selbst schon ein Erlebnis — oben wartet der Blick über die Dächer von Marienbad.
Die besten Tagesausflüge ab Mariánské Lázně: Karlovy Vary, Plzeň, Burg Loket, Kladská und Kloster Teplá.
Art des Ausflugs
Anspruch
Geeignet für
Steinerner Aussichtsturm von 1876 oberhalb des Kurviertels. Der Waldspaziergang von der Kolonnade hinauf ist selbst schon ein Erlebnis — oben wartet der Blick über die Dächer von Marienbad.
Ein frei sprudelnder Säuerling mitten im Wald nördlich der Stadt — Ziel des klassischen Kurspaziergangs durch den Kurwald. Ein Becher zum Kosten gehört dazu, wie schon zu Goethes Zeiten.
Tschechiens Sehenswürdigkeiten im Maßstab 1:25 — Dutzende detailverliebte Modelle von Burgen, Schlössern und Denkmälern in einem gepflegten Park oberhalb der Stadt. Zu Fuß durch den Wald oder mit dem Ausflugszug erreichbar.
Ein Moor, das blubbert und nach Schwefel riecht: Auf einem kurzen Holzsteg stehen Sie direkt über Mofetten — Austritten vulkanischer Gase, denen der Ort seinen Namen „Stinker" verdankt.
Das alte Bergstädtchen gleich hinter Chodová Planá: ein hübscher Marktplatz und das Bergbaumuseum im Stollen Ondřej Šlik, wo man in die Silbergruben einfährt. Mit dem Zug nur wenige Minuten von Marienbad.
Familienbrauerei mit jahrhundertealten Felsenkellern, Brauereigasthof und echtem Bierbad. Die Kur einmal anders — und mit dem Zug ist es nur eine Station von Marienbad.
Ein erloschener Vulkan von 847 Metern — die höchste Erhebung der Umgebung. Vom Gipfelfelsen reicht der Rundblick über den Kaiserwald bis zum Erzgebirge; Goethe kam zu Studienzwecken hierher.
Das klassizistische Schloss des Kanzlers Metternich mit einem Kuriositätenkabinett von Weltrang und weitläufigem Landschaftspark. Die Daguerreotypien der Sammlung gehören zum UNESCO-Weltdokumentenerbe.
Ein verwunschenes Bachtal mit alten Mühlen und Steegen, das sich von Michalovy Hory zur Mies hinabschlängelt. Ein Wandertipp für alle, die Stille suchen — hier begegnet man eher Reihern als Menschen.
Hölzerne Stege führen um einen stillen See mitten im Hochmoor des Kaiserwaldes, vorbei am malerischen Jagdschloss von 1875. Der beliebteste Spaziergang der Kurgäste — eben und in jeder Jahreszeit schön.
Das Prämonstratenserkloster von 1193, dessen Äbte einst Marienbad gründeten. Höhepunkt ist die prachtvolle Bibliothek mit rund 100 000 Bänden — eine der größten Klosterbibliotheken Böhmens.
Thermalbad gleich hinter der bayerischen Grenze: Mineralbäder, Saunalandschaft und Wellness in Neualbenreuth. Die ideale Ergänzung zur Marienbader Kur an einem Regentag.
Mit 940 Metern der sagenumwobene Hausberg des Egerlands, einst Sperrgebiet am Eisernen Vorhang. Die Wanderung durch tiefe Grenzwälder ist anspruchsvoll, aber herrlich einsam.
Georg Dientzenhofers barockes Meisterwerk auf einer Anhöhe bei Waldsassen: Der Dreifaltigkeitskirche liegt die Zahl Drei zugrunde — drei Türme, drei Konchen, ein vollkommen runder Grundriss. Eines der originellsten Gotteshäuser Mitteleuropas.
Eines der kleinsten und malerischsten Städtchen Böhmens, versteckt in einem Tal: ein Bilderbuch-Marktplatz mit Barockgiebeln, wie aus der Zeit gefallen. Beliebte Filmkulisse — und herrlich unentdeckt.
Ein steinerner Turm von 1935, dessen Weg spiralförmig außen um den Turm hinaufführt — ein Unikat unter Böhmens Aussichtstürmen. Weite Blicke über die alte Bergbaulandschaft des Kaiserwaldes.
Ein romanisch-gotischer Bergfried über Černošín, dessen rundes Turmstumpf-Profil man schon von Weitem erkennt. Kurzer Anstieg über die Wolfsberg-Hänge, oben Weitblick über das Miestal.
Einst eine der reichsten Zinnstädte Europas, die dem Kaiserwald seinen tschechischen Namen gab. Gotische Kirche, Renaissance-Bürgerhäuser und ein Bergbaumuseum erzählen vom silbernen und zinnernen Ruhm.
Zisterzienserinnen-Abtei gleich hinter der Grenze mit prächtiger Basilika und einer der schönsten Bibliotheken Bayerns — die geschnitzten Atlanten der Stiftsbibliothek sind weltberühmt. Lohnender Abstecher: die Wallfahrtskirche Kappl.
Mittelalterliche Burg über dem Tepl-Tal mit dem Reliquiar des hl. Maurus — nach den Kronjuwelen das wertvollste Goldschmiedewerk Tschechiens. Die Bahnfahrt von Marienbad durch das Flusstal ist selbst schon eine kleine Reise wert.
Fast tausend Jahre Geschichte auf einem Marktplatz: das Fachwerk-Ensemble Stöckl, die Kaiserburg mit romanischer Doppelkapelle und der Ort, an dem Wallenstein ermordet wurde. Mit der Bahn direkt ab Marienbad.
Der jüngste Vulkan Böhmens — und Schauplatz eines berühmten Gelehrtenstreits, den Goethe mit einem eigens getriebenen Stollen klären wollte. Heute ein sanfter Spazierhügel mit erstaunlicher Geschichte.
Die Stammburg der Herren von Schwanberg thront auf einem freistehenden Kegel über den Feldern. Der kurze Aufstieg belohnt mit einem der schönsten Rundblicke Westböhmens.
Der kleinste Kurort Westböhmens — still, grün und herrlich unaufgeregt. Kurpark, kohlensäurereiche Quelle und sanfte Wander- und Radwege rundum: ein Nachmittag der Entschleunigung.
Die vielleicht romantischste Ruine Westböhmens thront über dem stillen Tal der Hadovka. Frei zugänglich, wildromantisch und am schönsten auf der Rundwanderung von Konstantinsbad oder Okrouhlé Hradiště.
Königliche Bergstadt über der Mies, deren Name „Silber" bedeutet: sgraffitogeschmückte Renaissance-Rathaus, Stadttore und ein Bergbau-Freilichtmuseum an der alten Brücke. Direkt an der Bahnlinie nach Pilsen.
Stadt mit fast vollständig erhaltenem mittelalterlichem Mauerring, Schloss und Marktplatz. Der eigentliche Star steht in Světce vor den Toren: die zweitgrößte Reithalle Europas, ein neoromanischer Koloss im Wald.
Deutschlands größtes archäologisches Freilichtmuseum, gleich hinter der Grenze: ein ganzes Mittelalterdorf mit Slawensiedlung, Turmhügelburg und Handwerkern in historischem Gewand. Geschichte zum Anfassen für die ganze Familie.
Einer der bedeutendsten Wallfahrtsorte Böhmens: Die barocke Klosteranlage des Kreuzherrenordens mit ihrer zweitürmigen Kirche beherrscht weithin sichtbar das Egertal. Kraftort mit 700 Jahren Pilgergeschichte.
Wie aus dem Bilderbuch wächst die Burg aus mächtigen Granitblöcken über der Waldnaab. Im Innern erzählt ein Museum die bewegte Geschichte — unten im Ort lockt die Zoiglstube mit Oberpfälzer Bierkultur.
Santinis Meisterstück der Barockgotik: Die Klosterkirche Mariä Himmelfahrt, eine der größten Böhmens, verschmilzt gotische Formen mit barocker Fantasie zu einem Raum, der einem den Atem nimmt.
Eine gotische Burg über einer Flussschleife der Eger, darunter ein Städtchen wie aus dem Mittelalter. Goethe feierte hier seinen Geburtstag — heute locken Burg, Gassen und das Amphitheater am Fluss.
Die kleine Schwester im Bäderdreieck: kaisergelbe Fassaden, Kolonnaden und Kurparks wie vor hundert Jahren. Dem bronzenen Brunnenknaben František die Zehe zu reiben, soll bekanntlich Glück bringen.
Eine Mondlandschaft in Böhmen: Auf Holzstegen wandern Sie durch ein Mineralmoor mit blubbernden Schlammvulkanen und Mofetten — der Boden dampft, zischt und schillert in Mineralfarben.
Eine der ältesten erhaltenen Burgen Böhmens (um 1200) mitten in Skalná — mit romanischer Kapelle und Kellergewölben, in denen heute eine Burgtaverne bewirtet. Klein, authentisch, gastfreundlich.
Romanische Burg auf einem Felssporn im Egerland, nur einen Katzensprung von Franzensbad. Die Ausstellungen zu historischem Mobiliar und Egerländer Volkskultur machen sie zum lohnenden Halbtagesziel.
Eine 800 Jahre alte Burg, die nach Bränden von Freiwilligen aus aller Welt Stein für Stein wiederbelebt wird — samt Burgbäckerei. Wer kommt, erlebt Denkmalpflege zum Zuschauen und Mitmachen.
Die Reste der ältesten Steinburg Böhmens (um 1121) wachen auf einem markanten Kegel über dem Böhmischen Wald. Kurzer, knackiger Aufstieg — oben romanisches Mauerwerk und Fernblick bis weit nach Bayern.
Granittürme über der Eger, der Sage nach eine versteinerte Hochzeitsgesellschaft. Der ebene Weg am Fluss entlang ist auch mit Kinderwagen ein Genuss — Einkehr mit Blick auf die Felsen inklusive.
Die große Schwester unter den Bäderstädten: der 72 Grad heiße Sprudel, prunkvolle Kolonnaden, der Aussichtsturm Diana und die Heimat des Becherovka. Ein voller Tag zwischen Kurtradition und Filmfestival-Glanz.
Eine Gotikruine auf steilem Felskegel bei Karlsbad mit einem der schönsten Rundblicke der Region — vom Erzgebirge bis zum Kaiserwald. Der kurze steile Aufstieg lohnt zu jeder Jahreszeit.
Alexander von Humboldt nannte ihn den „schönsten Basaltkegel Europas": eine freigelegte Wand aus meterhohen Basaltsäulen, obenauf ein Kirchlein, im Ort ein modernes Vulkanmuseum. Geologie als Schauspiel.
Das „Barockjuwel Westböhmens": Schloss, Kirche und ein ganzes Städtchen voller Sandsteinstatuen, als hätte das 18. Jahrhundert hier nie geendet. Die Bildhauerdichte sucht in Böhmen ihresgleichen.
Wo Heinrich Mattoni sein Wasserimperium aufbaute: Schweizerhaus-Pavillons und Kolonnaden über der Eger, nach Jahren des Verfalls Stück für Stück restauriert. Dazu ein Museum der berühmtesten Mineralwassermarke Böhmens.
Das kleinste Städtchen Mitteleuropas: eine Handvoll Häuser, Klosterkirche, Burgrest und eine gotische Steinbrücke tief im Tal der Střela. Ein Ort wie ein Gemälde — und fast ohne Touristen.
Santinis Wallfahrtskirche Mariä Verkündigung mit ihrer strahlend hellen Kuppel wurde erst in unserer Zeit vollendet — nach seinen Originalplänen. Dazu das Museum des nördlichen Pilsner Landes in den Ambiten.
Die Stadt, in der 1842 das Pilsner Bier erfunden wurde: Brauereiführung mit Kellerverkostung, die Bartholomäus-Kathedrale mit Böhmens höchstem Kirchturm und ein Marktplatz von königlichem Format. Direkter Zug ab Marienbad.
Die Stadt, die dem Dollar den Namen gab: Aus dem Joachimsthaler „Taler" wurde die Weltwährung. Königliche Münze, Bergbau-Welterbe der UNESCO und die ersten Radonheilbäder der Welt — Geschichte in konzentrierter Dosis.